Ein Wandboard ist oft die schnellste Möglichkeit, eine kahle Wand nutzbar zu machen. Denken Sie an den schmalen Wandstreifen neben dem Esstisch, an dem ein Schrank zu tief wäre: Ein Board hält den Raum offen und schafft dennoch zusätzlichen Stauraum.
Worauf Sie bei der Wahl eines Wandboards achten sollten
Beginnen Sie mit dem Platz an der Wand. Ein langes Wandboard über einem niedrigen Möbelstück wirkt ruhig und verlängert dessen Linie, während ein kürzeres Format an einer kompakten Wand besonders gut zur Geltung kommt, zum Beispiel im Flur, wo jeder Zentimeter zählt. Das beste Verhältnis ist einfach: Wählen Sie ein Board, das deutlich präsent ist, aber nicht die ganze Wand einnimmt.
Die Tiefe verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie die Länge. Für einen Stapel Bücher brauchen Sie mehr Platz als für eine Vase mit einem Bilderrahmen daneben. Denken Sie auch daran, was darauf stehen soll. Eine Reihe Kochbücher hat ein anderes Gewicht als eine kleine Figur oder eine Duftkerze.
Material und Ausstrahlung
Wandboards aus Holz bringen sofort Wärme in einen Raum. Das zeigt sich besonders bei Massivholz: kein glattes Brett mit einem vorhersehbaren Muster, sondern eine Oberfläche mit sichtbarer Maserung. Manchmal zieht sich eine dunkle Maserung über das Brett, wie man sie auch an einem Baumstamm sieht, und genau das lässt die Wand weniger hart wirken.
Dunkles Holz bildet an einer hellen Wand fast immer einen schönen Kontrast. Es sorgt für Spannung, ohne unruhig zu wirken. Steht bereits eine hölzerne Kommode im selben Raum, wirkt es am schönsten, diesen Farbton in Ihrem Wandboard wieder aufzugreifen. Für ein klareres Gesamtbild kombinieren Sie ein Board mit Hängemöbeln in derselben Linie. Denken Sie an ein niedriges schwebendes Möbelstück unter dem Board, wodurch der Boden frei bleibt und die Wand ruhig wirkt. Mehr über Holzarten und Farbunterschiede erfahren Sie im Blog über die Unterschiede zwischen Akazienholz, Eichenholz und Walnussholz.
Mit Möbeln im Zuhause kombinieren
Ein Wandboard steht selten für sich allein. Über niedrigen Möbelstücken funktioniert es am besten, weil Sie dann eine klare Basis haben. Denken Sie an eine Kombination mit offenen TV-Möbeln im Wohnzimmer, über denen ein Board Platz für Bücher oder einen kleinen Lautsprecher bietet, ohne dass das Gesamtbild massiv wirkt. Im Esszimmer über einer Kommode entsteht hingegen eine schöne vertikale Ebene, wodurch die Wand weniger leer wirkt.
Auch in kleineren Räumen ist ein Wandboard oft praktischer als ein zusätzlicher Schrank. Im Flur zum Beispiel, wo sich die Post am Ende des Tages sofort in einer schmalen Ecke neben der Tür stapelt, bleibt der Boden frei und der Durchgang nutzbar. Für mehr geschlossenen Stauraum können Sie es mit Möbeln aus der Kategorie Aufbewahrungsmöbel oder mit höheren Wandschränken kombinieren. Wenn Sie vor allem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Möbeln suchen, hilft Ihnen der Blog über die richtigen Proportionen von Sofa, Couchtisch und Beistelltisch weiter.
Maße und Anbringung
Die Richtlinie für die Höhe ist einfach: Bringen Sie ein Wandboard an einer Stelle an, an der Sie es nutzen können, ohne sich zu strecken oder zu bücken. Über einem Möbelstück sollten Sie genügend Platz lassen, um etwas daraufzustellen und die Oberfläche noch leicht abwischen zu können. Zu hoch wirkt es losgelöst vom Rest, zu niedrig schnell beengend.
Geben Sie einem Wandboard an den Seiten auch etwas Luft. Ein Board, das eng zwischen zwei Wände gedrückt wird, wirkt schnell wie eine Notlösung. Ein Modell mit freiem Raum rundherum wirkt stärker, als hätte es bewusst seinen Platz bekommen.
Achten Sie schließlich auf die Tragfähigkeit der Wand und die Befestigung. Ein massives Holzboard mit Büchern hat ein anderes Gewicht als ein Board mit reiner Dekoration. Das klingt logisch, geht zu Hause aber gerade an dieser Stelle oft schief.
Häufig gestellte Fragen zu Wandboards
Welche Länge sollte ein Wandboard über einer Kommode haben?
Ein Wandboard, das etwas kürzer als die Kommode ist, funktioniert meist am besten. Das sorgt für Ruhe im Gesamtbild und verhindert, dass das Board wie ein einzelner Streifen über dem Möbelstück hängt.
Sind Wandboards für einen schmalen Flur geeignet?
Ja, gerade dort. Ein flaches Wandboard hält die tägliche Post aus dem Blickfeld und nimmt kaum Gehfläche weg.
Was stellt man auf ein Wandboard, ohne dass es unordentlich wirkt?
Arbeiten Sie mit einigen größeren Stücken statt mit vielen kleinen Gegenständen. Ein Stapel Bücher mit einer Vase wirkt stärker als fünf einzelne Accessoires, die alle um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Passt ein Wandboard aus Holz auch in ein modernes Interieur?
Auf jeden Fall. Ein klares Interieur profitiert oft von echtem Holz. Denken Sie an eine glatte weiße Wand, die ohne Holz schnell flach wirkt, während ein Board mit sichtbarer Maserung sofort mehr Tiefe verleiht.
Mit der richtigen Länge bringt ein Wandboard ganz von selbst Ruhe an die Wand. Entscheidend sind vor allem die Proportionen und die Nutzung; danach ergibt sich das Material fast von selbst.